
Lange haben wir nichts von uns hören lassen… Während der Saison verschwindet man so leicht in der Versenkung der jeweiligen Äcker und Gärtnereien….
Es ist aber so einiges passiert über den Sommer und daran wollen wir euch teilhaben lassen: Der neugegründete Betrieb von Sarah, die Gärtnerei Wegwarte, steht unter einem guten Stern. Es gab und gibt viel Unterstützung in dieser allerersten Saison, wo noch alles im Aufbau war (und vielfach noch ist). In der Gärtnerei sieht es prächtig aus, viele Kulturen sind sehr gut gewachsen, der Krankheitsdruck ist gering, was wohl auch dem neuen Standort zuzuschreiben ist. Und so sehen wir einer guten ersten Saatguternte entgegen – die Salate, Stangenbohnen, Sojabohnen, die Tomaten und Paprika, haben schon eine gute Ernte eingebracht, Mais, Kürbis, Zuccini, Aubergine und Gurken sind voller Früchte und reifen gut ab, die Möhren, Rote Bete und Pastinaken stehen sehr schön in ihrem ersten Jahr da, so dass wir zuversichtlich sind, schöne und ausreichend Samenträger einlagern zu können. Und Gemüse zum Essen – das zweite Standbein der Gärtnerei – ist zum Teil in rauen Mengen gewachsen und wird beständig mit großer Freude gegessen.

In unserem zweiten Betrieb, Saatje in Rostock, ist ebenfalls vieles gut gewachsen und bereits geerntet: Die Erbsen und Dicken Bohnen, der Spinat, Feldsalat und Postelein. Aktuell geht auch dort die Salaternte von statten, die Freilandtomaten trotzen noch der Krautfäule, die Bohnen sind zum Trocknen auf den Dachboden umgezogen. Die Sorge um den möglicherweise infizierten Kürbis hat sich als unbegründetet herausgestellt ….Und auch, wenn die Gurkenbestäubung im Folientunnel noch nicht so erfolgreich war und die Koriandersaat am Strauch verschimmelt ist, ist da im Großen und Ganzen eine Zufriedenheit wie sich alles entwickelt.

Eine weitere schöne Neuigkeit ist, dass wir für die nächste Saison bereits einen dritten produzierenden Betrieb in unserem Netzwerk willkommen heißen werden. Paula und Helena gründen in ihrem Heimatdorf am Edersee in Nordhessen einen neuen Gemüse- und Samenbaubetrieb und werden kommende Saison mit dem Anbau beginnen und ihre Ernte dann auch peu à peu über teilsam in die Welt geben.
So schön es ist, dass unsere Idee auf Produzierendenseite für Interesse sorgt, brauchen wir vor allem weitere Saatgut-abnehmende Mitglieder im Netzwerk, damit das produzierte Saatgut in die Welt kommt und teilsam auf bessere finanzielle Füße gestellt wird.
Und so haben wir neue Infoabend-Termine angesetzt.
